+ Klimaschutz + Artenschutz + Umweltschutz . . . und wer beschützt uns Menschen?
Der Klimagaul auf dem man in die Zukunft reitet, ist falsch herum aufgezäumt. Wir sind zuständig unsere Welt retten - allerdings vor dem, was wir bar jeder Eigenverantwortung selber verursachen. All diese *Schutz" - Wörter verzerren das Gesamtbild und Dringlichkeit, fast so als ob bewusst von Tatsachen abgelenkt wird. Was für ein Irrsinn. Irrglaube. Irrweg und Irrtum!
Wir maßen uns mit einer selbstgefälligen Überheblichkeit Aussagen über Zuständigkeiten zu wie: "zum Schutz der Umwelt" "globaler Umweltschutz" "Schutz der Atmosphäre" "Klimaschutz & -bündnis" "Schutz der Tier- und Pflanzenwelt" u.v.m. So als ob wir geradezu auserwählt sind, die Welt vor schlimmen, von außen hereinstürmenden Übel zu retten.
Tatsache ist: Wir müssen uns schleunigst vor den Auswirkungen unseres eigenen, individuellen Lebenswandel [be-]schützen - und genau das muss in alle Köpfe ankommen.
Wir brauchen sicher nicht das "Klima" beschützen - wir müssen sehr wohl all unser klimaschädigendes Handeln beenden.
Wir brauchen sicher nicht "Arten" beschützen - wir müssen sehr wohl all unser artenvernichtendes Handeln beenden.
Wir brauchen sicher nicht unsere "Umwelt" beschützen - wir müssen sehr wohl all unser umweltschädigendes Handeln beenden.
Der Schutzeffekt auf das Klima, die Menschen-, die Tier- und Pflanzenwelt ist der dabei entstehende und sehr wohl lebensnotwendige Nebeneffekt unter dem Überbegriff Umweltschutz. Wenn wir uns nicht schleunigst vor den Auswirkungen unseres "Schäden an Umwelt verursachenden" Handelns (be-)schützen, ist es mehr früher als später schlecht um uns alle bestellt. Und das Inklusive schwurbelnden Staatenlenkern oder anderen Besserwissern, Verharmlosern oder Leugnern. Alle zusammen sind wir zu weit weg von irgendwelchen nationalen, geschweige denn globalen Umweltschutzzielen - sofern diese Ziele überhaupt definiert sind. Wir in Felix Austria sind dabei um nichts anders/besser als außerhalb sämtlicher Landesgrenzen..
Hier wie dort prescht der Autoverkehr mit teils Vollgas im ersten Gang zur roten Ampel, nur um dort anzuhalten. Um danach, den Zeitverlust ausgleichend, erneut beschleunigt ab in den Stau, um dort gemeinschaftlich bei laufendem Motor den Stillstand zu beschimpfen. Warum nicht, um das Warten etwas sinnvoller zu gestalten, mit Nachdenken über das Entstehen des Staus, und als i-Tüpfchen mit einer Analyse des eignenen Zeitmanagements beginnen? Warum denn nicht in so sinnleeren Momenten Nachgedanken entstehen lassen über weitere negativen Auswirkungen des eigenen Handelns, Innerhalb wie außerhalb seines mit konsumdiktierten Alleinstehungsmerkmalen signierten Privatbereiches?
Als "Nachdenk-Minimal-Beispiel" eine unvollständige Kausalitätskette, in einfacher Sprache, u.a. zum jederzeitigen Nachlesen:
Ein "Mehr an Feinstaubbelastung aus Reifenabrieb (egal ob mit oder ohne "E"), dazu Verbrennung fossiler Stoffe, u.s.w.,. bedeutet ein Mehr an Smog = damit steigende Atemluftverschmutzung = somit Häufung der Krankheits- wie Sterbefälle bei Lungen- & Atemwegserkrankungen = Steigerung der Gesundheitsausgaben ~ u.s.w. ~ "
Auf ein Nachwort:
Unserem blauen Planeten ist es egal, was sich auf ihm abspielt, austobt, vermehrt oder ausrottet, sie wird auch den Menschen irgendwann überstanden haben.
Egal, ob in naher oder ferner Zukunft überhaupt Leben existiert. Diese unsere & einzige Welt, vom Menschen "die Erde" getauft, reguliert sich autonom vor jeglichem auf ihm entstehendem Ungemach. Sie dreht sich dabei weiter auf ihrer ellyptischen Umlaufbahn um die Sonne, während sie dem vor Milliarden Jahren entstandenem Leben, evolutionären wie physikalischen Gesetzen unausweichlich folgend, alle negativen wie positiven Auswirkungen auf das Lebenssystem in einer Art "One-Way-Ticket" retourspiegelt. Dem Leben so auch ohne weitere Nach-, Ein- oder Rücksicht sämtliche Grundlagen entzieht. Den Naturgesetzen unterworfen ja sogar muss.
Da hilft kein wie immer gestaltetes Veto, kein Beschwerdeschreiben an die UNO & NASA, kein noch so großer Arbeitskreis am runden Mahagonitisch beim 123. Klimagipfel mitsamt veganem Buffet. Das wär's, und das war's.
